NABU - Gruppe Ammersbek e.V.


Für den Erhalt der Linde und der Blutbuchen am U-Bahnhof Hoisbüttel !
Unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, wir sammeln weiter !

Zwischen dem U-Bahnhof Hoisbüttel und der Sparkasse an der Georg-Sasse-Straße ist eine neue Bebauung geplant. Im ersten Planungsentwurf ist laut Bauamt "auf Wunsch der Investoren" die Fällung von zwei großen, ortsbildprägenden Bäumen neben der alten Gaststätte vorgesehen:

- eine Linde von über 5 m Umfang, 220 Jahre alt,

- eine Blutbuche, 3.80 m Umfang, ca. 120 Jahre alt.

Die Blutbuche bildet mit einer Blutbuche neben dem Bahndamm eine gemeinsame Krone. Wenn eine fällt, wird wahrscheinlich auch die zweite instabil. Alle drei Bäume sind im derzeit gültigen Bebauungsplan als erhaltenswerte Bäume festgesetzt und nach der Ammersbeker Baumschutzsatzung geschützt.

Der NABU Ammersbek setzt sich dafür ein, dass die alte Linde des historischen Gasthofs „Lottbeker Krug“ von 1797und beide Blutbuchen erhalten bleiben. Dafür sammeln wir Unterschriften, die wir dann dem Bürgermeister überreichen werden. Wer unterschreiben möchte, kann dies im Café und in mehreren Geschäften an der Georg-Sasse-Straße tun. Man kann auch ein Unterschriftenblatt hier herunterladen, selbst sammeln und im Café, bei HörComfort oder in der Apotheke abgeben. Mehr zu der Planung hier.

Am 31.Mai um 11:00 Uhr wird das erste Unterschriftenpaket, zusammen mit der Petition des NABU Ammersbek und seiner Unterstützer dem Bürgermeister übergeben. Die Unterschriftensammlung geht danach noch bis Ende Juni weiter, am Tag der Offenen Türen auch mit einem Infostand vor dem Café an der Georg-Sasse-Straße.

Noch schützen die Bäume vor dem Schienenlärm und verdecken den Blick auf das Hochhaus hinter dem Bahnhof.

 

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Verstummender Frühling

Immer weniger Vögel, auch in Ammersbek

Die von der Bundesregierung Anfang Mai vermeldete Hiobsbotschaft, dass die Zahl der Vögel dramatisch abnimmt, betrifft auch Ammersbek, wie die aktuelle Auswertung der Brutvogelkartierungen des NABU Ammersbek jetzt vermuten lässt.

Blaumeisenjunge © Eric Neuling, NABU

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Kleine Maßnahme - große Wirkung

Renaturierung eines kleinen Hoisbüttler Moores

Im Naturschutzgebiet Heidkoppelmoor liegt ein kleiner Rest eines runden Torfmoores. Es ist vom Wanderweg aus gut zu sehen, im späten Frühjahr leuchtet dort weiß das Wollgras. Vor fünf Jahren hat der NABU Ammersbek mit behördlicher Genehmigung ein kleines Stauwehr im Hauptablauf errichtet, um der Austrocknung des Moores, bei der viel Kohlendioxid freigesetzt wird, entgegenzuwirken. Lesen sie hier, was fünf Jahre später aus dem Projekt geworden ist.....

Live im Wohnzimmer bei Familie Waldkauz

Zwei Webcams im Allgäu vom LBV und in Berlin vom NABU Reinickendorf zeigen Brut und Aufzucht des Vogel des Jahres 2017. Es kann zwischen beiden Webcams, die tags und nachts das Treiben im Kasten beobachten, hin- und hergeschaltet werden. Hier geht es zu den Webcams: http://www.NABU.de/webcam. Mehr Infos unter Weitere Infos unter http://www.Vogel-des-Jahres.de

Übrigens: Der Uhu ist wieder da! Er wurde Mitte Februar mehrfach im Wald am Ende vom Bullenredder gehört.

Waldkauz (NABU/Peter Kühn)
Schilderstreiche im Heidkoppelmoor

Freundliche Ansprache durch ehrenamtliche Naturschützer, Bemerkungen von vernünftigen Hundehaltern, Hinweise durch Infotafeln oder die Ausbreitung der Geflügelpest unter Wildvögeln - Nichts hilft, unverdrossen ignorieren viele Hundehalter die Anleinpflicht in Naturschutzgebieten und Wäldern. Leider geht dieses ungesetzliche Verhalten auf Kosten des Artenschutzes und wirft ein schlechtes Licht auf Hundehalter generell. Der NABU Ammersbek versuchte nun mit sanften Mitteln Abhilfe zu schaffen, aber musste vor selbstgerechter Zerstörungswut kapitulieren.

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Bubo bubo back in town

Uhu-Balz in Ammersbek

Nicht nur ein Uhu, sondern drei konnten Mitte und Ende August im Ammersbeker Ortsteil Lottbek beoachtet werden. Zwei Männchen warben um ein Weibchen in einer Pappel am Reitweg an der Beekwiese. Als sich  das Weibchen durch die Spaziergängerin gestört fühlt macht es  "wägwägwäg-.....uhu!! wägwägwäg...". Also: Ohren auf beim Spazierengehen. Nicht nur "uhu" macht der Uhu, sondern auch SO (bitte klicken). Bereits im Frühjahr hatte ein Uhu in Lottbek ...


Frösche schreddern im Naturschutzgebiet

Auch Biolandwirte müssen rechnen und arbeiten nicht nur als Idealisten. In Naturschutzgebieten führt dies oft zu Konflikten oder gar zu Zerstörungen. Unsensible Wiesenbewirtschaftung bringt letzte Vorkommen seltener Schmetterlinge, Heuschrecken oder Magerrasenpflanzen an den Rand des Aussterbens. Im NSG Heidkoppolmoor schlägt der NABU jetzt Alarm, denn die Anwendung eines Schlegelmulchers fordert viele Todesopfer und fegt die Wiesen leer.

Fußamputiert: Wenige Tage nach dem Mulchen auf der Borstgraswiese gefundene trächtige Mooreidechse

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Keine Chance für Buschwindröschen & Co.

Buschwindröschen und Scharbockskraut läuten eigentlich den Frühling ein. In vielen Grünanlagen in Ammersbek liegen stattdessen dicke Schichten Schreddergut unter den Büschen und Bäumen und ersticken die Frühjahrsblüher. In Knicks ist diese schädliche Entsorgung von Gartenabfall verboten. Aber in anderen Gehölzen ist der Schaden kaum geringer.

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Bürger für Bäume

Der Ammersbeker Ortsteil Schäferdresch war mal eine Waldsiedlung. Aber immer mehr Bäume fallen privaten Sägen zum Opfer. Obwohl die meisten Bäume geschützt sind, werden mehr Genehmigungen erteilt als nötig. Anwohner empören sich und engagieren sich für heimatlos gewordene Käuzchen.

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Mehr Raum für Zuwanderer

Neues Kleingewässer im Naturschutzgebiet Heidkoppelmoor

Der 2011 renovierte Heideweiher ist von der Natur so erfolgreich angenommen worden, dass der NABU Ammersbek nun ein weiteres Kleingewässer hat anlegen lassen. In der Woche vor dem ersten Advent rückte die Amphibienexpertin vom  samt Bagger an und schuf nahe dem Weiher einen Tümpel für besondere Ansprüche.

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