NABU - Gruppe Ammersbek e.V.


Mehr Blühvielfalt für mehr Wildbienen und Schmetterlinge in Ammersbek

Die NABU-Projektwiese am Moorteich

Seit Kurzem gibt es im Ortsteil Lottbek in der Nähe des Moorteiches eine aufgebrochene Grünfläche. Davor befindet sich ein Absperrband und ein Schild mit der Aufschrift: „NABU-Projektwiese, bitte nicht betreten“. Viele Spaziergänger haben sich schon gefragt: „Was soll das denn? Was ist das denn für ein Projekt?“

Tatsächlich läuft hier seit dem Herbst 2018 ein Experiment des NABU Ammersbek, das im Zusammenhang steht mit der Frage: „Wie können wir eine Grünfläche so verbessern, dass mehr Insekten an ihr Gefallen finden?“ Die Verwaltung der Gemeinde gab eine kleine Fläche dafür frei, und zwei Frauen aus der NABU-Gruppe machten sich an die Arbeit. Im Moment ist hiervon noch kaum etwas zu sehen. Eine Fläche  hauptsächlich mit Gras und Giersch wurde umgebrochen, einige insektenfreundliche Pflanzen eingesetzt sowie 250 Blumenzwiebeln. In der einen Hälfte des Terrains wurden im letzten Oktober Wildblumensamen ausgesät. Dann warteten die beiden Initiatorinnen gespannt auf das Frühjahr. Wird die Wiesenblumensaat aufgehen? Werden Krokusse und Narzissen blühen, um Bienen und Hummeln anzulocken? 

Dies war der Status des Experiments im Spätherbst 2018. Inzwischen sind die Krokusse und Schneeglöckchen verblüht. Erste Bienen konnten beobachtet werden. Doch bei der Wiesenblumenansaat tut sich noch nichts.

Aber die Arbeit an der Experimentierfläche ist jetzt im Frühjahr wieder aufgenommen worden, immer mehr insektenfreundliche Stauden werden gepflanzt, um mit ihren Blüten das ganze Jahr Bienen, Wildbienen, Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge anzulocken und ihnen Nahrung zu bieten. Die beiden experimentierfreudigen „Gärtnerinnen“ sind weiterhin gespannt, ob sich ihre Arbeit wohl lohnen wird. Es heißt abzuwarten und Geduld zu haben.

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